Kartoffeln kochen – wie lange?

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Wie lange müssen Kartoffeln kochen?

Ganze, mittelgroße Kartoffeln brauchen 20–30 Minuten. Kleine Drillinge sind nach 10–15Minuten gar, große Knollen brauchen 25–30 Minuten. Schneidest du die Kartoffeln, geht es schneller: Halbierte oder geviertelte Kartoffeln brauchen etwa 20 Minuten, Scheiben 10–15 Minuten.

Auch die Sorte spielt mit. Mehligkochende Kartoffeln sind mit 15–20 Minuten etwas schneller gar als festkochende mit 20–25 Minuten. Kartoffeln setzt man in kaltem Wasser auf. Gar sind sie, wenn ein Messer leicht in die Mitte gleitet.

Die Werte stammen von der Kartoffel-Marketing GmbH, ergänzt um Angaben von Knorr, REWE und lecker.de. Wie viele Kartoffeln du pro Person brauchst, zeigt der Kartoffel-Mengenrechner. Kochzeiten für anderes Gemüse findest du unter Kochzeiten.

Kochzeiten für Kartoffeln

KartoffelnMinuten
ganz, klein (Drillinge 25–40 mm) 10–15
ganz, mittelgroß (Salz- oder Pellkartoffeln) 20–30
ganz, groß 25–30
Pellkartoffeln (mit Schale, ganz) 20–30
festkochend, ganz, mittelgroß 20–25
mehligkochend, ganz, mittelgroß 15–20
geschält, halbiert oder geviertelt (Salzkartoffeln) Richtwert15–20
Scheiben 10–15
Würfel (ca. 2 cm) Richtwert10
In kaltem Wasser aufsetzen. Bei Scheiben und Würfeln nennen die Quellen keinen Start.

Häufige Fragen

Wie lange müssen Kartoffeln kochen?

Ganze, mittelgroße Kartoffeln 20–30 Minuten, kleine 10–15 und große 25–30 Minuten. Halbierte oder geviertelte Kartoffeln sind nach etwa 20 Minuten gar, Scheiben nach 10–15 Minuten.

Kartoffeln mit oder ohne Schale kochen?

Beides geht. Salzkartoffeln werden vor dem Kochen geschält, Pellkartoffeln mit Schale gekocht und danach gepellt. Laut Kartoffel-Marketing GmbH behalten ungeschälte, ganze Kartoffeln die meisten Nährstoffe, weil geschälte beim Kochen auslaugen. Die Schale mitessen solltest du laut BfR nur bei frischen, unverletzten Kartoffeln, kleine Kinder nur geschälte Kartoffeln.

Warum setzt man Kartoffeln mit kaltem Wasser auf?

Damit sie gleichmäßig garen. Edeka erklärt: In schon sprudelndem Wasser verkleistert die Stärke außen, und die Knollen garen nicht gleichmäßig. Schneide die Kartoffeln außerdem etwa gleich groß.

Welche Kartoffeln für Kartoffelsalat und Bratkartoffeln?

Festkochende Kartoffeln, denn sie behalten nach dem Kochen ihre Form. Das empfehlen das BZfE und die Verbraucherzentrale NRW. Für Bratkartoffeln kochst du Pellkartoffeln am besten am Vortag, so können sie auskühlen und trocknen (essen & trinken).

Wie lange halten gekochte Kartoffeln im Kühlschrank?

Mindestens zwei Tage, so die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Riechen oder schmecken sie ungewöhnlich oder fühlen sie sich schmierig an, wirf sie weg.

Muss man grüne Stellen und Keime entfernen?

Ja. Grüne Stellen und Augen enthalten Solanin und sollten laut Bundesinstitut für Risikobewertung großzügig entfernt werden. Stark grüne Kartoffeln gehören in den Müll. Das Kochwasser solltest du nicht weiterverwenden, weil Solanin teilweise hineingeht.

Verwandte Rechner

Quellen